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23.11. - 02.12.2006 Quito


 

nach der ganzen schnellen reise mit den beiden franzosen, cedric und angelique, durch peru und den 4 wochen im bus mit katrin, frank und elias, schnaufen wir mal wieder ordentlich durch und verweilen eine ganze weile in quito. casa bambú, unser hostel, eignet sich hervoragend dazu.

 

vor allem die große küche kommt uns sehr gelegen. jeden abend gehen wir einkaufen und kochen alle zusammen. meist sind wir sechs oder sieben. bis spät in die nacht sitzen wir zusammen bei rotwein. ich lerne meine ersten griffe auf der gitarre. ziemlich spannend.

 

wir nutzen die zeit, um unsere tagebücher wieder zu befüllen. zwischendurch gehen wir in die stadt und schauen uns all die schönen plätze an.



samstag ist dann markttag. wir fahren hinaus nach otavalo. nach all den märkten, die wir mittlerweile gesehen haben, haut uns das angebot nicht mehr von den socken, aber die trachten, die die frauen und männer aus otavalo tragen sind echt sehenswert. die männer tragen weisse leinenhosen, weisse hemden und haben ihre lange schwarzen haare zu einem zopf geflochten und verbergen sie zum großteil unter einem eleganten hut. die frauen tragen sehr edle kleider und blusen und haben unzählige goldene ketten umgebunden. sehr schick.



otavalo hat jedoch auch einen kleinen bitteren beigeschmack. in der ganzen eile heute morgen am busbahnhof, hat man uns mal wieder zuviel fürs ticket berechnet. wir haben eine kleine diskussion mit dem busbegleitpersonal, wie ich es immer so schön bezeichne, jedoch ohne erfolg. ein herr aus dem bus mischt sich mit ein und entschuldigt sich für die frechheit seines landsmannes. er hofft, wir mögen sein land trotz allem und heisst uns herzlich willkommen. zum abschied, nach einem langen gespräch mit ihm über ecuador, schenkt er suse ein kleines armband. zugegeben, ein wenig kitschig schaut es aus, aber wir wissen die geste sehr zu schätzen.

 

sonntag sind dann wahlen. es wird der präsident von ecuador gewählt. wir nutzen das schöne wetter und gehen in den nahegelegenen park, danach in den botanischen garten. am abend steht es dann fest: correa ist der neue präsident. der nachbar unseres bananen-plantagenbesitzers, wo wir unsere erste nacht in ecuador verbrachten. im ernst.

 

montag setze ich mich dann an die pc's im hostel zusammen mit toon. die mädels schicken wir dann in die casa de la cultura. nußknackersuite. nix für echte männer. aber den girls gefällt es.



am dienstag dann sightseeing. die basilika. gegen einen kleinen eintritt darf man in die basilika hinein. bis hoch in die glockentürme. ein perfekter platz für etliche fotos hoch über der stadt. zwischendrin werden wir aus den lautsprechern beschallt: "silent is golden"... super! toon begleitet uns heute hierher. nur ins guayasamin-museum kommt er nicht mit. wir fahren alleine hinaus.

 

guayasamin ist einer der bedeutendsten künstler ecuadors (gewesen). im museum, welches er selbst für seine werke entworfen hat, sehen wir etliche seiner bilder. umwerfend. wir sind nicht die absoluten kunst-freaks, aber die bilder sind wirklich teils atemberaubend.

 

über eine stunde verbringen wir in der gallerie. auf dem weg nach draussen schauen wir noch in einem kleinen atellier vorbei. die tür ist angelehnt und wir denken, es handelt sich um einen weiteren ausstellungsraum und so gehen wir hinein. wir stehen in einem raum, voll mit farben, maschinen, pinseln und allem anderen, was man sich vorstellen kann. wir schauen uns ein wenig um und werden dann von einer frau angesprochen. sie gestattet uns, uns hier umzusehen. dann ruft uns ein mann zu sich, der gerade an einem bild arbeitet. er führt uns herum und zeigt uns seine werke, die uns teils an guayasamin erinnern, jedoch eine eigene note haben. der nette mann erklärt uns alle techniken, die hier angewandt werden und zeigt uns danach ein bild, welches er vor einigen jahren gemalt hat. sein vater und seine mutter. wir trauen unseren augen kaum, denn sein vater ist niemand anderes als guayasamin persönlich und der mann, der uns hier so freundlich herumführt demzufolge sein sohn. wir sind wirklich überrascht.













am freitag nutzen wir dann das schöne wetter aus und machen uns auf den weg zum pinchincha, dem nahegelegenen vulkan um quito. hinauf geht es zunächst mit einer kleinen seilbahn. toon und astrid sind mit dabei und auch rebecca aus den usa, die jedoch seit 7 jahren in venezuela lebt. das wetter ist anfangs herrlich und wir geniessen die schöne aussicht auf die stadt. querfeldein geht "unser" weg immer weiter hinauf in richtung vulkan. nach unserer kleinen mittagspause ziehen dunkle gewitterwolken auf und veranlassen uns, umzukehren.

 

wir versuchen noch ein paar informationen für unsere weiterreise einzuholen, jedoch ist bereits alles geschlossen, als wir die busgesellschaften erreichen.

 

wir versuchen es am samstag morgen noch einmal, jedoch ohne großen erfolg. so beschließen wir, uns ohne große planung und ohne irgentwelche reservierungen weiter auf den weg zu machen. morgen (sonntag) geht es los. toon und astrid werden uns begleiten für einige tage. wir freuen uns schon darauf.


03.12.2006 Auf ins Unbekannte

 

 

wir packen unsere sachen zusammen und erledigen noch schnell ein paar dinge im internet. dann folgt das grosse verabschieden. ach ja bezahlen müssen wir ja auch noch. was? nur 47 stunden internet. na, dass ist ja wenig...

 

wir verabschieden uns von simone, die heute noch na la paz fliegt. nun wird es wohl still werden im casa bambú. reuben ist gestern zurück in die usa geflogen und ich und suse, wir nehmen astrid und toon mit, die hier schon fast 2 monate herumlungern.

 

gegen mittag ziehen wir los. auf zum busbahnhof. dort werden wir wie immer herzlich von hunderten von busfahrern begrüsst. ein paar minuten später ist das gepäck verstaut und wir sitzen im bus gen norden.

 

den norden erreichen wir auch echt zügig, denn unser busfahrer gibt echt schubrakete. sämtliche geschwindigkeitsrekorde werden heute von ihm gebrochen.

 

in tulcan angekommen, machen wir uns auf die suche nach einem zimmer. okay, das erste zimmer ist echt zu teuer, aber wir begutachten es trotzdem, denn toon und ich, wir müssen erst einmal dringend die toilette inspizieren.

 

wir finden dann ein hotel. gleich neben einem kosmetikshop mit gleichen namen. unser abendmahl nehmen wir beim örtlichen chinesen ein, ehe wir nach ein paar runden würfeln in die schlafsäcke schlüpfen. morgen früh geht es zeitig los... wohin? überraschung...

 



Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon.

Aurelius Augustinus

 


nützliche links

 

sleeping

 

hostal la loma
kurz vor puyo auf der hasienda zulay. wunderschöner ausblick auf amazonien und gute schweizer küche.

hosteria abraspungo
eigentlich nicht unsere preisklasse, aber hier liess man uns kostenlos zelten und den bus aufstellen. vielen dank.

casa bambu in quito
eines der besten hostels auf unserer reise. bieten auch zimmer zur monatlichen miete an. anschrift: Solano 1758 y Av. Colombia, Tel. 2226738

hostal karina in tulcan
gegenüber der kathedrale. war unsere unterkunft für eine nacht kurz vor der grenze.

 

tours

 

der cotopaxi
der cotopaxi nationalpark (span.)

altartours in quito
angel, der besitzer gab uns bereitwillig informationen und material über den cotopaxi

 

others

 

atahualpa
kinderhilfsprojekt in ecuador

instituto geográfico militar
institut mit bestem kartenmaterial (z.b. über den cotopaxi) in quito

ecuadorianische tourismusseite