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03.01.2007 Nach San José

 

zum sonnenaufgang stehen wir an der mole von puerto jiménez. auch unsere beiden spanier von gestern sind da. auf nachfrage stellt sich heraus, daß auch sie heute bis nach san josé wollen. also werden wir wohl wieder gemeinsam reisen.



diesmal bringt uns ein schnellboot nach golfito zurück. dort halten wir ausschau nach einem bus nach rio claro. keiner weiß jedoch, wann dieser kommt, also gönnen wir uns ein taxi. zu viert geht das schon mal.

 

in rio claro setzt man uns ab. die busse, welche nach san josé von hier aus fahren sind übervoll. kein platz für uns. na gut, dann nehmen wir eben kleine busse und fahren von dorf zu dorf. die odyssee beginnt. ein bus nimmt uns bis nach san isidro mit. hier kommen wir zur mittagszeit an. am schalter der busgesellschaft fragen wir nach einer verbindung in richtung san josé. keine chance.

 

bei einer anderen gesellschaft werden wir fündig, nachdem wir eine halbe stunde am schalter standen. es gibt tickets, aber erst für den bus in zwei stunden. zeit genug mit den beiden barcelonern essen zu gehen. direkt nebenan gibt es einen der hier üblichen "comedor", eine art suppenküche für den kleinen geldbeutel. es gibt suppe mit allem an gemüse drin, was man sich so denken kann. sehr lecker.

 

wir unterhalten uns sehr lange mit den beiden, die noch einige tipps für die anderen länder auf lager haben, denn joaquim hat mittlerweile rund 100 länder bereist. da sind wir mit unseren "13 paises", unseren 13 ländern, noch ganz am anfang, sozusagen.

 

der bus verläßt pünktlich san isidro und am späten nachmittag erreichen wir san josé. zielstrebig laufen wir quer durch die stadt bis zu dem von uns erwählten hostel. dort gibt es dann eine kleine unangenehme überraschung für uns. mit 10 dollar pro person in einem mehrbettzimmer haben wir echt nicht gerechnet. und dies hier ist noch eines der günstigen! okay, es gibt gratis kaffee und gratis internet. mal sehen, ob wir da wieder etwas herausholen können.


04.01.2007 San José

 

aufgrund der gepfefferten preise in costa rica haben wir uns entschlossen, hier nicht sehr lange zu bleiben. wir haben das land ein stück gesehen und werden wiederkommen, wenn der geldbeutel wieder etwas praller gefüllt ist. versprochen.

 

so schauen wir uns auch heute gleich einmal nach busverbindungen in richtung nicaragua um. jedoch fehlanzeige. alles ausgebucht bis in die nächsten 4 tage. keine ahnung, warum.

 

eine chance haben wir noch, denn es geht ein kleiner bus um 4.00 uhr morgens. jedoch kann man keine tickets im voraus kaufen. so müssen wir wohl gegen 3.30 uhr in der nacht hier am schalter stehen und hoffen, tickets zu bekommen.

 

danach geht es mit suse in hospital. im süden, in puerto jiménez haben sie die moskitos dermassen zerstochen, daß es nicht mehr gut aussieht.

 

das hospital gleich einer autowerkstatt. man geht direkt von der straße in das behandlungszimmer. auf unsere bitte hin, wird die tür nach draussen sogar geschlossen, bevor der arzt (wir hoffen, daß er wirklich arzt ist) suse untersucht.

er verschreibt ihr eine salbe und eine tablette. die medikamente können wir in einer stunde abholen. stempel. danke. fertig. der nächste bitte.

 

wir gehen zurück ins hostel und nutzen die zeit vorm computer. ich gehe dann ein paar stunden später los, um die medikamente abzuholen. sie sind noch nicht fertig. also gehe ich zunächst zur post. es ist wieder einmal ein paket nach hause zu schicken. das ganze (zollpapiere ausfüllen, paket schnüren) dauert wiederum eine stunde. als ich danach wieder beim hospital ankomme, sind die medikamente noch nciht fertig. das anrühren der salbe dauert insgesamt über 5 stunden. wahrscheinlich mussten die damen der apotheke die kräuter im garten erst pflanzen, wachsen lassen und danach pflücken, um die salbe für suse herzustellen.

aber was mich dann doch erstaunt: weder für die behandlung, noch für die medikamente mussten wir etwas zahlen.

 

am späten nachmittag bin ich dann wieder zurück im hostel. wir packen unsere sachen, denn es geht ja schliesslich mitten in der nacht los. dann kochen wir uns unser abendessen und versuchen ins bett zu gehen. während suse schon in der traumwelt verschwunden ist, wälze ich mich im bett hin und her. scheiss gratis-kaffee.



Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon.

Aurelius Augustinus

 


nützliche links

 

sleeping

 

hostel pangea in san josé
10$ für ein dorm. küchennutzung und freies internet und kaffee. sonst sehr ruhig. poolbenutzung im nachbarhaus inklusive.

cabana "the corner"/"la esquina"
in puerto jiménez. "omi" bewacht hier ihre schützlinge, wie alle sie nennen. nette alte frau, die hier ein paar sehr schöne zimmer anbietet.

 

tours

 

costa rica experts
webseite mit einigen informationen über costa rica. eigentlich ne agentur...